Die Praxisassistenz, die in der Praxis bleibt.
Mira ist die Praxisassistenz für die Sprechstunde in Facharztpraxen und MVZ: Gespräche dokumentieren, Befunde übernehmen, Laborwerte versenden, Arztbriefe schreiben — ohne dass ein einziges Patientenwort die Praxis verlässt.
Im täglichen Einsatz in einer onkologischen Praxis, mit der Mira weiterentwickelt wird — gebaut für Facharztpraxen und MVZ jeder Fachrichtung. Heute an T2med angebunden, weitere Systeme entstehen mit Pilotpraxen.
Mira läuft auf einer Box in der Praxis.
Spracherkennung und Sprachmodell sind lokal installiert. Es gibt keinen Cloud-Dienst, kein Konto bei einem KI-Anbieter, keine Übertragung von Audio, Transkript oder Dokumentation nach außen.
Löschen ist eine Funktion, kein Versprechen.
Audio wird nach der Erkennung sofort gelöscht. Transkript und Dokumentation verschwinden nach der Freigabe oder nach einer einstellbaren Frist — ein echter Löschvorgang, kein Papierkorb. Jeder Speicher in Mira hat eine Uhr.
Die Akte bleibt im Praxisverwaltungssystem.
Mira schreibt in die Kartei, hält aber keine Zweitakte. Was dokumentiert ist, liegt dort, wo die Praxis es ohnehin verwaltet.
So läuft es ab
Vier Schritte, ein Mensch entscheidet
Aufnahme am Arbeitsplatz
Aufruf direkt aus dem PVS am geöffneten Patienten.
Lokale Erkennung
Spracherkennung und Strukturierung nach den Vorlagen der Praxis.
Gegenlesen und Freigabe
Die Ärztin liest gegen, korrigiert und gibt frei.
Kartei im PVS
Erst nach der Freigabe geht der Text in die Kartei.
Werkzeuge
Fünf Werkzeuge für den Praxisalltag
Jedes Werkzeug arbeitet auf denselben Daten und endet an derselben Stelle: bei einem Menschen, der gegenliest und freigibt.
Gesprächsdokumentation
Das Gespräch wird am Arbeitsplatz aufgenommen, lokal erkannt und nach den Vorlagen der Praxis strukturiert — Grund der Vorstellung, Beschwerden, Vorbefunde, Diagnosen, Procedere, Epikrise.
- Fachbegriffe, die im Gespräch nicht vorkamen, werden gelb markiert.
- Mögliche Hörfehler erscheinen als Vorschlag und werden nur per Klick ersetzt.
- Auch als Diktat: gesprochene Abschnittsmarken („Diagnose: …“) werden zu Abschnitten.
- Freigabe durch die Ärztin, erst danach geht der Text in die Kartei.
Arztbrief-Editor
Der Brief entsteht auf dem Briefpapier der Praxis aus Akte und Gespräch: Diagnosen, aktuelle Medikation, Verlauf und Labor als Verlaufstabelle.
- Befundtage wählbar, nach den Sammelbegriffen der Praxis gebündelt, mit Referenzbereichen.
- Externe Befunde als Anhang oder als wörtlicher Auszug („Ergebnis / Bewertung“).
- Diktat in jedes Feld, mehrere Empfänger mit je eigenem Exemplar.
- Ausgabe als PDF und als bearbeitbares ODT, das im PVS wieder geöffnet werden kann.
- Offene Briefe bleiben als Zwischenstand liegen.
Befund übernehmen
Ein Fremdbefund als PDF — auch gescannt — wird ausgelesen. Jedes Feld zeigt seine Fundstelle im Original, die MFA bestätigt, dann geht der Befund mit dem PDF als Anhang in die Kartei.
- Stapelbetrieb für den Posteingang.
- Der bundeseinheitliche Medikationsplan wird über den Data-Matrix-Code gelesen — ohne Modell.
Laborwerte an Patienten
Die Werte des jüngsten Befundtags als passwortgeschütztes PDF auf dem Briefpapier der Praxis, dazu ein E-Mail-Entwurf.
- Abgeschickt wird von einem Menschen.
- Ebenso Überweisungen an Zielpraxen.
Akte durchsuchen
Fragen an die Akte in Alltagssprache („Wann war die letzte Untersuchung?“, „Letzte Blutwerte?“). Mira zeigt die Zeilen aus der Akte — die fachliche Einordnung bleibt bei der Ärztin.
Dazu: Tablet-Formulare (mehrsprachig, Antworten deutsch), Praxisauswertungen aus einem festen Katalog und ein Qualitätsbericht für die Praxisleitung.
Was Mira bewusst nicht tut
Mira gibt nichts aus, was nicht vorher ein Mensch gesagt oder ein System erfasst hat. Was im Gespräch nicht vorkam, steht nicht in der Dokumentation: jeder Satz der Epikrise braucht einen Beleg, sonst blockiert die Freigabe.
- Keine Bewertung von Befunden.
- Keine Therapievorschläge.
- Keine Codierung.
- Keine Zweitakte.
- Kein Cloud-Zugriff.
Datenschutz & Betrieb
Datenschutz ist bei Mira das Produkt
DSGVO-konform betreibbar: alle Daten bleiben in der Praxis, die Auftragsverarbeitung wird je Praxis geschlossen.
Box in der Praxis
Betrieb auf einem GPU-Rechner in der Praxis, Zugriff per Browser aus dem Praxisnetz. Kein Cloud-Dienst, kein Anbieterkonto.
Löschfristen
Audio nach der Erkennung sofort, Transkript und Dokumentation nach Freigabe oder einstellbarer Frist. Jeder Speicher hat eine Uhr.
Rollen
Getrennte Rechte für Arzt, MFA und Verwaltung, im Backend durchgesetzt.
Wartung nur nach Freigabe
Fernzugriff zur Wartung erfolgt ausschließlich nach Freigabe der Praxis. Zugriffe auf Mira werden protokolliert.
Anbindung
Heute T2med — morgen Ihr System
Heute an T2med angebunden — per GDT und über die T2med-API. Für andere Praxisverwaltungssysteme bauen wir die Anbindung gemeinsam mit einer Pilotpraxis: Sie bekommen Mira, wir bauen die Schnittstelle zu Ihrem System.
Grundlage ist in der Regel die GDT-Schnittstelle, die praktisch jedes deutsche Praxisverwaltungssystem hat. Welches System Sie einsetzen, fragen wir im Formular ab — daran entscheidet sich, welche Anbindung wir als Nächste bauen.
Als Pilotpraxis anfragenT2med
GDT und T2med-API — im Einsatz.
Ihr Praxisverwaltungssystem
Anbindung gemeinsam mit einer Pilotpraxis: Sie bekommen Mira, wir bauen die Schnittstelle.
GDT als Grundlage
Die GDT-Schnittstelle hat praktisch jedes deutsche PVS — darüber läuft der Aufruf am geöffneten Patienten.
Betrieb
Box in der Praxis, Zugriff per Browser aus dem Praxisnetz.
Für wen
Für Facharztpraxen und MVZ jeder Fachrichtung
Mira ist für Fachärztinnen und Fachärzte in Deutschland gebaut: für Praxen und MVZ, in denen Gesprächsdokumentation, Befunde, Laborwerte und Arztbriefe den Alltag ausmachen. Die MFA arbeitet mit denselben Werkzeugen. Der erste Anwendungsfall war eine onkologische Praxis — Vorlagen und Sammelbegriffe richten sich danach, wie Ihre Praxis dokumentiert.
Sprechstunde mit viel Gesprächsdokumentation
Wo Anamnese, Verlauf und Procedere ausführlich in die Kartei müssen, entsteht der Text beim Sprechen und wird gegengelesen.
Posteingang voller Fremdbefunde
Befunde aus anderen Häusern kommen als PDF oder Scan und werden Feld für Feld bestätigt in die Kartei übernommen.
Viele Arztbriefe und Laborverläufe
Briefe entstehen auf dem Briefpapier der Praxis, Laborwerte als Verlaufstabelle mit den Sammelbegriffen Ihrer Praxis.
Stand der Entwicklung
Mira ist in einer onkologischen Praxis im täglichen Einsatz und wird mit ihr weiterentwickelt — das ist die Referenz, nicht die Grenze. Wer Mira heute einsetzt, bekommt Werkzeuge, die aus dem Praxisalltag entstanden sind, und Einfluss darauf, was als Nächstes entsteht.
Preise
Angebot auf Anfrage
Monatliche Nutzungsgebühr je Praxis, Box und Einrichtung einmalig.
Angebot anfragenHäufige Fragen
Läuft Mira in der Cloud?
Nein. Mira läuft auf einer Box in Ihrer Praxis. Spracherkennung und Sprachmodell sind lokal installiert. Es gibt keinen Cloud-Dienst, kein Konto bei einem KI-Anbieter und keine Übertragung von Audio, Transkript oder Dokumentation nach außen.
Welche KI steckt in Mira?
Spracherkennung und Sprachmodell laufen auf dem Rechner in der Praxis. Es gibt keine Verbindung zu einem KI-Anbieter.
Ist Mira ein Medizinprodukt?
Mira ist als Dokumentations- und Übertragungswerkzeug ausgelegt und nicht als Medizinprodukt: Mira dokumentiert, strukturiert, überträgt und zeigt an, was ein Mensch gesagt oder ein System erfasst hat. Mira bewertet keine Befunde, macht keine Therapievorschläge und gibt keine Empfehlungen.
Was passiert mit der Tonaufnahme?
Audio wird nach der Erkennung sofort gelöscht. Transkript und Dokumentation verschwinden nach der Freigabe beziehungsweise nach einer einstellbaren Frist — ein echter Löschvorgang, kein Papierkorb.
An welche Praxisverwaltungssysteme ist Mira angebunden?
Heute an T2med angebunden — per GDT und über die T2med-API. Für andere Praxisverwaltungssysteme bauen wir die Anbindung gemeinsam mit einer Pilotpraxis: Sie bekommen Mira, wir bauen die Schnittstelle zu Ihrem System. Grundlage ist in der Regel die GDT-Schnittstelle, die praktisch jedes deutsche PVS hat.
Passt Mira in meine Fachrichtung?
Mira ist für Facharztpraxen und MVZ jeder Fachrichtung gebaut, in denen Gesprächsdokumentation, Befunde, Laborwerte und Arztbriefe den Alltag ausmachen. Der erste Anwendungsfall war eine onkologische Praxis — die Werkzeuge selbst sind nicht auf ein Fachgebiet festgelegt, Vorlagen und Sammelbegriffe richten sich nach Ihrer Praxis.
Was kostet Mira?
Monatliche Nutzungsgebühr je Praxis, Box und Einrichtung einmalig. Angebot auf Anfrage.
Mira in Ihrer Praxis ansehen
Schreiben Sie uns, was in Ihrer Sprechstunde am meisten Zeit kostet und welches Praxisverwaltungssystem Sie einsetzen. Wir zeigen Ihnen Mira an einem Testpatienten und besprechen, wie eine Box in Ihrer Praxis aussehen würde — und, wenn Sie ein anderes System als T2med nutzen, wie eine Anbindung als Pilotpraxis abläuft.
Bitte keine Patientendaten eintragen. Ihre Angaben gehen ausschließlich an 4ward-IT und werden nicht weitergegeben. Hinweise zur Verarbeitung finden Sie in der Datenschutzerklärung.
